Statistik 2017

 

 

 

 

 

Tätigkeitsbericht der Freiwilligen Feuerwehr Rheinau 

Einsatzabteilung für das Jahr 2017 

 

Die Sorge und Hilfe für andere Menschen ist das wertvollste Kapital im Haushalt 

und in der Menschheit. 

Solange es noch Leute gibt, die freiwillig bereit sind, für andere da zu sein, 

ist es um diese Welt nicht allzu schlimm bestellt“     -     Theodor Heuss

 

Wie ist es aber wirklich ? Gibt es noch genügend freiwillige Retter in den Gemeinden 

 

Wie sieht es in der Zukunft aus… ?? 

Retter bringen sich in Ihrer Freizeit, in Ihrem Hobby, im Ehrenamt, für andere Mitmenschen in Gefahr. 

Das ist jedem Retter von jeder Organisation bekannt, ob im Ehrenamt oder beruflich.  

Auf der einen Seite beklagen wir uns über sinkende Mitgliederzahlen, auf der anderen Seite – Jede Woche-  „Schlagzeilen wegen Gaffer“, “Gewalt gegen Retter“, und Bilder von Unfällen mit Fahrzeugen der Rettungsorganisationen.

 

Im Letzten Geschäftsjahr hatte die Feuerwehr Rheinau einen Mitgliederstand von 212 Kameraden in der Einsatzabteilung. Dies sind 13 Personen weniger als im Vorjahr 2016, und 108 Mitglieder weniger als im Jahr 1987.

 

Die Mitglieder in der Feuerwehr Rheinau gliedern sich wie folgt:

 

Freistett   36 -4

Rheinbischofsheim33 0

Helmlingen31-3

Linx23-1

Diersheim23 +5 

Hausgereut17-1

Memprechtshofen.            19-1

Holzhausen 18-3

Honau12+1

 

Zu diesen            212  aktiven Mitgliedern kommen noch

 

23 (-4) Mitglieder des Fanfarenzuges 

 

91 (+2) Mitglieder in der Jugendfeuerwehr  und

 

81 (+5) Kameraden in der Altersabteilung, 

 

was in der Summe 407 (-10 zu 2016Mitglieder in der Feuerwehr Rheinau ergibt!

 

Veranstaltungen: 

 

Am 10. März fand die Jahreshauptversammlung wie in diesem Jahr in Rheinau Linx statt.

 

Ende April fand in Rheinbischofsheim das alljährliche Maibaumstellen, und am 01. Mai der Feuerwehrhock in Memprechtshofen statt.

 

Am 14. Mai fanden die Leistungsübungen in Bronze, Silber und Gold in Wolfach statt. Hier waren zwei gemischte Gruppen aus Rheinau unter der Leitung von Sascha Schrade mit dabei. Beide Gruppen konnten die Aufgaben in vorgegebener Zeit mit 0 Fehlerpunkten absolvieren.

 

Im Juni fand eine Probe mit der Feuerwehr Achern statt. Bei 35 Grad wurde ein Gefahrstoffeinsatz mit Brandausbruch bei der Fa. Zimmer geprobt. Bei dieser Probe waren über 70 Kameraden mit verschiedenen Aufgaben inkl. ELW- bzw. Führungsgruppenarbeiten eingespannt. 

 

Im Juli fand im Maiwald auf einem Bauernhof eine große Probe der Feuerwehr Rheinau mit der Feuerwehr Renchen statt. 

 

Am 24.08 fand der traditionelle „Feierabendhock“ in Freistett statt. 

 

Im September wurde durch ein Autohaus in Vimbuch ein 100% Elektrofahrzeug zu Schulungszwecken zur Verfügung gestellt. An zwei Probeabenden wurde über evtl. Gefahren, Risiken und Maßnahmen bei möglichen Verkehrsunfällen mit E-Fahrzeugen gesprochen.

 

Am 14. Oktober fand eine größer angelegte Herbstprobe der Abteilungen Freistett, Rheinbischofsheim und Hausgereut auf dem Bauernhof der Familie Hauß stattt. 

Neben der erschwerten Wasserförderung auf dem Anwesen, wurde ein mögliches Evakuieren von 200 im Stall stehenden Rindern, durch korrektes anbinden dieser, geprobt. 

Mit dabei war die Drehleiter der Feuerwehr Kehl. 

 

Ebenfalls im Oktober fanden verschiedene Herbstproben in den Abteilungen, und eine in Kooperation der Abteilungen Memprechtshofen, Helmlingen und LI-Muckenschopf, statt.

 

In den Monaten Oktober und November waren wir mit knapp 100 Atemschutzgeräteträgern an mehreren Tagen auf der MÜB, in Straßburg. Auf diesem in Straßburg stationierten Schiff kann man versch. Brände simulieren und die Atemschutzgeräteträger schulen und auch auf ihre Tauglichkeit prüfen.

 

Im November war die Feuerwehr vielerorts am Volkstrauertag in den Kirchen und auf den Friedhöfen, und zur Absicherung und sicheren Begleitung der Martinsumzüge in verschiedenen Orten unterwegs. 

Neben Waldspeckessen, Familien und Kameradschaftstagen und  Ausflügen fanden Wanderwochenende, Jahrmarktbewirtung und Papiersammlungen in den verschiedenen Ortschaften statt.

 

 

Ausbildung:

 

Im Februar haben vier Kameraden den Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger in Kehl erfolgreich absolviert. 

Im Mai hatten zwei Gruppen aus Rheinau das Leistungsabzeichen in Bronze erfolgreich mit 0 Fehlerpunkten bestanden. 

Dominik Becker hatte vor den Leistungsübungen den Lehrgang zum Schiedsrichter zu Leistungsübungen in der Landesfeuerwehrschule absolviert und konnte erstmals daran als Schiedsrichter teilnehmen.

Im Juni und Juli fanden die jährlichen Atemschutzproben auf dem ehem. Gelände der „NATO-Radarstation“ in Freistett statt. 

Von September bis Ende Oktober fand in Rheinau ein Lehrgang zum Truppführer statt. 

14 Kameraden (3 Frauen / 11 Männer) und 6 Kameraden der Feuerwehr Willstätt konnten den Lehrgang erfolgreich abschliessen.

 

Ab Anfang November waren unsere Atemschutzträger zu 8 Terminen auf der „MÜB“, um den körperlichen Eignungstest und eine Heißausbildung im Hafen von Straßburg zu absolvieren.

 

Zu den oben genannten Veranstaltungen und Sonderproben zu Abzeichen, waren die Proben im Jahr 2017 wie folgt:

 

243Gruppenproben in den Abteilungen 

206Jugendfeuerwehrproben 

24Zugproben 

31 Treffen der Ausschussmitglieder in den Abteilungen 

1.  Treffen des Rheinau-Ausschuß

 

 

 

Einsätze:

 

Hatten wir im Jahr 2016 129 Einsätze, waren es im Jahr 2017 130, also eine Alarmierung mehr. 130 Alarmierungen, also theoretisch jeden dritten Tag eine, bedeutet viel mehr Freizeit für unsere Mitglieder in der Freiwilligen Feuerwehr – sollte man meinen – ist aber nicht so.

 

Probeabende, Schulungen, Informationsveranstaltungen, Sitzungen etc. bleiben erhalten – auch bei weniger Einsätzen muss unser Personal auf dem aktuellen Wissensstand bleiben und sich kontinuierlich weiterbilden.

 

 

 

 

Wie man in der Statistik sieht, sind Einsätze im Bereich der Technischen Hilfeleistungen, Maßnahmen bei Unfällen mit PKW oder Gefahrstoffen, aber auch der Einsatz bei Not- und Katastrophenfällen häufiger gefragt, als der Kampf gegen die Flammen.

 

Verkehrsunfälle hatten wir wie jedes Jahr auf der EDF-Straße, der L87 zwischen Maiwald und Rheinbrücke, sowie auf der L75 von Helmlingen bis Linx.

 

Einsätze im Wasser hatten wir einmal im Yachthafen, als ein Boot unterging und einmal als ein Boot in der Hafeneinfahrt vom Rhein, ausbrannte. 

Eine Person konnte aus einem mehrgeschossigen Boot in der Kriegerwerft mit Unterstützung der Höhensicherungsgruppe Achern-Kehl-Oberkirch und der Drehleiter aus Achern erfolgreich an das DRK übergeben werden.

 

Zu kleineren und mittleren Bränden wurde die Feuerwehr nur 22-mal alarmiert.

Diese Brände waren durch technischen Defekt und einmal durch einen unbeaufsichtigten Adventskranz entstanden.

 

Der längste Einsatz war eine Personensuche in Freistett. In einem über 4 HA großem Maisfeld wurde mit Hubschrauber, Feuerwehr, Polizei, DRK, Hundestaffel von DRK und THW nach einer vermissten Frau gesucht.

 

Ich verzichte heute bewusst auf viele Zahlen, die sich niemand merken kann, sondern verweise nur auf Eckdaten.

 

Zwei Personen konnten wir in unseren Einsätzen nicht mehr retten – diese mussten leider tot geborgen werden.

 

 

 

 

 

Vielen Dank.

 

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Statistik 2016:

 

Hatten wir im Jahr 2015 noch 176 Einsätze, waren es im Jahr 2016 nur noch 129 – also 47 Einsätze weniger.  129 Einsätze –  47 Einsätze weniger …. also theoretisch viel mehr Freizeit für unsere Mitglieder in der Freiwilligen Feuerwehr – sollte man meinen – ist aber nicht so.

 

Probeabende, Schulungen, Informationsveranstaltungen, Sitzungen etc. bleiben erhalten – auch bei weniger Einsätzen muss unser Personal auf dem aktuellen Wissensstand bleiben und sich kontinuierlich weiterbilden.

 

Auch wir als Feuerwehr verfolgen die alltäglichen Meldungen von Terror, Amokläufen,  Naturkatastrophen, Unfällen  und verschiedensten Meldungen über Social-Media, Zeitung, TV und Radio. Vielleicht noch intensiver als der „normale Bürger“. Aber warum ?

 

Nehmen wir einen Verkehrsunfall an – ein Bus – morgens um 07:30 Uhr – besetzt mit Schulkindern… nicht vollbesetzt – 1 Busfahrer und 15 Kinder…. Unsere Schulkinder..

Es muss kein Amoklauf in einer Schule sein..   Auch kein Terrorangriff..

 

Was müssen wir als Helfer wissen ? Was müssen wir tun…?

Was können wir als Feuerwehr / Rettungsdienst oder Polizist tun um schnellstmöglich jeder Person  zu helfen ? Wie verhindern wir das Schaulustige, die evtl. verunfallten in Social-Media-Plattformen  zeigen ?

Wie gehen wir in einem Fall X vor, bei dem wir ein MANV – Massenanfall an Verletzten haben?  

Wem helfen wir zuerst ? Dem eigenen Kind, oder dem Nachbarkind welches evtl. schwerer verletzt ist ?

Wir müssen uns im klaren sein, das wir in einer Gemeinde mit 11300 Einwohnern leben, und bei 99 % der Unfälle, mindestens ein Retter mind. einen verunfallten kennt.

 

Wie gehen wir mit unseren eigenen Leuten, den Rettern nach einer Schadenslage um ?

Wie verkraften die Retter das erlebte nach einem Einsatz mit verletzten und evtl. verstorbenen Personen ?

 

Wir haben in kurzer Zeit viele Fragen gehört, haben aber gerade jetzt keine Antworten dafür !

 

Für solche Themen haben wir im Jahr 2016 Arbeitskreise in den Reihen der Ausbilder gegründet, um solche Themen auszuarbeiten und im Team zu besprechen.

Diese Art von Ausbildung ist wichtig für unser Führungspersonal – aber auch wichtig dass solche Themen in den einzelnen Abteilungen angesprochen und diskutiert werden.

Wir haben im Jahr 2016 zum ersten mal keine Truppmann Teil 1 und keinen Truppführerlehrgang absolviert.

Unsere Ausbilder haben sich aber dennoch mehrmals getroffen, damit die vorhin gestellten Fragen erörtert werden können. Die Ergebnisse werden hierzu in den nächsten Wochen besprochen und ausgewertet.

 

Positiv kann ich berichten, dass wir im Februar 2016 einen Sprechfunkerlehrgang in Freistett absolviert haben, den 18 Kameraden aus Rheinau erfolgreich abgeschlossen haben.

 

Im April konnten zwei  Kameraden aus Rheinau am Bootsführerschein bei der Feuerwehr Kehl teilnehmen.

 

Im Mai waren zwei gemischte Gruppen aus Rheinau in Kappel-Grafenhausen, um das Leistungsabzeichen in Gold abzulegen.

 

Eine Person war beim Jugendwartlehrgang in der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal.

Auch im Mai fand eine Probe im Viehgrund in Freistett statt. Grund der Probe war der Einzug von 56 Flüchtlingen in einem umgebauten Bürogebäude.

 

Anfang Juni feierte die Abteilung Linx ihr neues Löschfahrzeug.

Das alte TLF 8/18 wurde durch ein neues TSF-W mit zwei Tragkraftspritzen ersetzt.

 

Ebenfalls im Juni fanden die Leistungsabzeichen der Feuerwehr in Rheinmünster-Greffern statt. Eine gemischte Gruppe aus Holzhausen und Helmlingen hatte hier das Leistungsabzeichen in Bronze erfolgreich abgelegt.

 

Im Juni und Juli fanden jeweils Proben der Feuerwehr Rheinau und Achern zur überregionalen Wasserversorgung statt. Hier waren wir einmal in Achern und einmal in Freistett aktiv.

 

Im September fand in Freistett ein Tag der offenen Tür im Rahmen der 40 jährigen Deutsch-Französischen Freundschaft statt. An diesem Tag wurde ein Denkmal in Form von einem Stein  gesetzt. Gleichzeitig wurde der Tag genutzt, den alten MTW Ford Transit durch den neuen VW Crafter zu ersetzen, der nun als auch ELW verwendet werden kann.

 

In den Monaten Oktober und November waren wir mit knapp 100 Atemschutzgeräteträgern an mehreren Tagen auf der MÜB, in Straßburg. Auf diesem in Straßburg stationierten Schiff kann man versch. Brände simulieren und die Atemschutzgeräteträger schulen und auch auf ihre Tauglichkeit prüfen.

 

Vier Kameraden konnten den Gruppenführerlehrgang in Bruchsal absolvieren.

 

Zu den oben genannten Veranstaltungen und Sonderproben zu Abzeichen, waren die Proben im Jahr 2016 wie folgt:

 

249                  Gruppenproben in den Abteilungen     

223                  Jugendfeuerwehrproben

29                    Zugproben

29                    Treffen der Ausschussmitglieder in den Abteilungen

4                      Proben der FÜG Achern-Renchen-Rheinau

2                      Proben zur überregionalen Wasserversorgung

2                      Treffen des „Runden Tisch“ der Feuerwehr, THW und DRK  

1                      Treffen des Rheinau-Ausschuß

 

Kommen wir zurück zu den Einsätzen:

 

Wie am Anfang des Berichtes angesprochen, lag die Zahl der Einsätze bei 129 – 47 weniger als im letzten Jahr, was natürlich für die Bevölkerung in Rheinau positiv zu betrachten ist.

 Das Feuer abzuwehren, wie es der Name „Feuerwehr“ signalisiert ist zu einer stagnierenden Aufgabe geworden.

 Wie in der Grafik ersichtlich, waren die meisten Einsätze, Einsätze bei denen die Technische Hilfe gefordert war.

 Wie man in der Statistik sieht, sind Einsätze im Bereich der Technischen Hilfeleistungen, Maßnahmen bei Unfällen mit PKW oder Gefahrstoffen, aber auch der Einsatz bei Not- und Katastrophenfällen häufiger gefragt, als der Kampf gegen die Flammen.

 Erstmals haben wir es im Jahr 2016 mit drei gesunkenen Schiffen bzw. Booten und einem Fahrzeug, welches im Rhein unterging, zu tun gehabt.

Sei es die Klipper, die im Kehler Hafen unterging, oder zwei kleinere Boote, im Yachthafen, zu denen beide male die Europa 1 aus Kehl zur Bergehilfe kam.

Den PKW der die Nato Rampe herunterrollte, haben wir durch die Seilwinde unseres RW-1 aus dem Rhein bergen können.

 

Verkehrsunfälle hatten wir wie jedes Jahr auf der Nato-Straße und der L87. Einer verunfallten Person konnten wir trotz Erstversorgung leider nicht mehr helfen – welche leider verstarb.

Bei einem anderen Unfall suchten die Feuerwehrleute vergeblich ein Waldstück ab – die Unfallverursacher flüchteten – kamen jedoch nach eineinhalb Stunden zum Unfallort zurück.

Eine weitere Person sprang zwischen Freistett und Helmlingen in den Rhein, konnte jedoch durch ein Großaufgebot an Helfern und Rettungskräften gerettet werden.

 Zu kleineren und mittleren Bränden wurde die Feuerwehr nur 17-mal alarmiert.

 Ich verzichte heute bewusst auf viele Zahlen, die sich niemand merken kann, sondern verweise nur auf Eckdaten.

 

                                                                                    

Mitglieder:

 

Im Letzten Geschäftsjahr hatte die Feuerwehr Rheinau einen Mitgliederstand von 225 Kameraden in der Einsatzabteilung. Dies sind 6 Personen weniger als im Vorjahr.

 Diese gliedern sich wie folgt:

 

Freistett                                   41

Helmlingen                               34

Rheinbischofsheim                   33       

Linx                                         24

Diersheim                                23

Hausgereut                              18

Memprechtshofen                    20

Holzhausen                              21

Honau                                     11

  

Zu diesen                                225  aktiven Mitgliedern kommen noch

 

27 Mitglieder des Fanfarenzuges

89 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr  und 

76 Kameraden in der Altersabteilung,

was in der Summe stolze 417 (-4 zu 2015) in der Feuerwehr Rheinau ergibt!

 

 

 

 

 

Statistik 2015:

 

Hatten wir im Jahr 2014 noch 180 Einsätze, waren es im Jahr 2015  "nur" 176 Einsätze.

 

Bei  365 Tagen im Jahr 2015, hatten unsere Kameraden der Feuerwehr Rheinau im Schnitt fast jeden 2. Tag einen Einsatz in der Feuerwehr.

  

Diese 176 Einsätze gliedern sich folgendermaßen in den Abteilungen:

 

Freistett                        56

Rheinbischofsheim       33

Memprechtshofen        12

Diersheim                     20

Linx                               17

Honau                           14

Helmlingen                    11

Hausgereut                     5

Holzhausen                     6

 

Zwei mal wurde nur der Kommandant alarmiert.

 

 

Das Feuer abzuwehren, wie es der Name „Feuerwehr“ signalisiert ist zu einer stagnierenden Aufgabe geworden.

 

Die Aufschlüsselung der Einsätze zeigt, wie breit und vielfältig die Einsatzgebiete im Jahr 2015 waren:

 

27     Alarmierungen zu Bränden

3       Explosionen    

29     Alarmierungen zur  Technischen Hilfe

20     Öl auf Straße

8       Öl auf Gewässer

1       Wassereinsatz

5       Sturmeinsatz

1       Tierrettung

 

 

Hinzu kommen

23     Fehlalarme

59     Ordnungsdienst bzw. Sicherheitsbrandwachen

 

 

Wie man in der Statistik sieht, sind Einsätze im Bereich der Technischen Hilfeleistungen, Maßnahmen bei Unfällen mit PKW oder Gefahrstoffen, aber auch der Einsatz bei Not- und Katastrophenfällen häufiger gefragt, als der Kampf gegen die Flammen.

 

 

Teilt man unsere Einsatzstunden in die einzelnen Abteilungen auf, ergibt sich folgende Liste:

 

Freistett                       928:30                Stunden:Minuten

Rheinbischofsheim     478:06                Stunden:Minuten

Linx                              457,18                Stunden:Minuten

Diersheim                    246:35                Stunden:Minuten

Memprechtshofen       119:18                Stunden:Minuten

Helmlingen                  186:30                Stunden:Minuten

Hausgereut                  43:19                 Stunden:Minuten

Honau                          106:38                Stunden:Minuten

Holzhausen                  111,31                Stunden:Minuten

Kommandant                   3,12                Stunden:Minuten

 

Als Summe ergeben die absolvierten Einsätze im Jahr 2015 eine Zahl von 2680 Stunden und 57 Minuten !

                                                                        

Zu beachten ist hierbei, dass die wöchentlichen Stunden während Proben, Übungsfahrten, Ausbildung, Vorbereitung der Proben und Sitzungen in Rheinau und im Ortenaukreis hier noch hinzu zu zählen sind.

 

Insgesamt kommen für Proben und Sitzungen folgende Zahlen hinzu:

 

195   Gruppenproben in Abteilungen

207   Proben in der Jugendfeuerwehr

26     Ausschusssitzungen in den Abteilungen

25     Zugproben in den Abteilungen

5       Sitzungen der Abteilungskommandanten,

4       Sitzungen der Ausbilder

 

und 1 Sitzung des Feuerwehrgesamtausschuss

 

 

 

Sonstige Veranstaltungen waren zum Beispiel Beteiligungen am Volkstrauertag, Kreisputztete des Ortenaukreis, Ausflüge, Zeltlager, Begleitung der Martinsumzüge in den einzelnen Ortsteilen, Papiersammlungen, Jubiläen und Tag der offenen Türen in benachbarten Feuerwehren,  und vieles anderes.

  

 

 

Mitglieder:

 

Im Letzten Geschäftsjahr hatte die Feuerwehr Rheinau einen Mitgliederstand von 231 Kameraden in der Einsatzabteilung.

 

Diese gliedern sich wie folgt:

 

Freistett                        40     - 2

Helmlingen                   34     - 1

Rheinbischofsheim       39     + 5    durch Werbung im Amtsblatt

Linx                               25     - 4

Diersheim                     22     - 1

Hausgereut                  18     - 2

Memprechtshofen        19     +- 0

Holzhausen                  21     + 3

Honau                          13     + 2

 

 

Zu diesen                   231  aktiven Mitgliedern kommen noch

 

20 Mitglieder des Fanfarenzuges

 

88 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr  und

 

73 Kameraden in der Altersabteilung,

 

was in der Summe stolze 412 Mitglieder in der Feuerwehr Rheinau ergibt!

 

 

 

AUSBILDUNG:

 

 

An zwei Wochenenden wurden insgesamt fünf Kameraden zum Jugendgruppenleiter / zur Jugendgruppenleiterin ausgebildet werden.

 

Insgesamt 18 Kameraden und Kameradinnen konnten  ihre 70 stündige Grundausbildung auf Rheinauebene, mit unseren eigenen Ausbildern, Erfolgreich absolvieren.

 

Drei Kameraden bestanden den Atemschutzlehrgang bei der Feuerwehr Kehl bzw. Feuerwehr Lahr.

 

Weitere vier männliche Kameraden und eine weibliche Kameradin der Feuerwehr Rheinau, waren bei der Truppführerlausbildung in Achern.

 

Zehn Kameraden waren im Mai in Haslach im Kinzigtal, um das Leistungszeichen in Silber zu absolvieren.

 

Die Ausbilder trafen sich insgesamt 4 mal zu Sitzungen zur Vor- und Nachbearbeitung von Lehrgangsunterlagen, Ausbildungsmaterial und der Planung der Grundausbildung.

 

Drei Personen unserer Führungsgruppe waren einmal in Renchen und zweimal in Achern um verschiedene Szenarien durch zusprechen bzw. simulieren.

 

In der Landesfeuerwehrschule konnten 1 Gruppenführer und 2 Zugführerlehrgänge absolviert werden.